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Herzschädigungen durch Covid

Corona Covid-19 Herz Schädigungen

Frankfurter Wissenschaftler stellen fest, dass viele Covid-19-Patienten auch lange nach dem Ende ihrer Erkrankung Herzschädigungen aufweisen. Dabei spielt die Schwere des Verlaufs keine entscheidende Rolle, und auch jüngere Menschen sind betroffen.

Eine neue Studie der Frankfurter Goethe-Universität hat zum Ergebnis, dass Covid-19 bei vielen Patienten zu dauerhaften Herzschäden führen kann. Es wurden 100 Menschen untersucht und man stellte bei 78 von ihnen krankhafte Veränderungen am Herz fest, von den 78 Personen hatten 60 eine Herzmuskelentzündung.

Bemerkenswert ist, dass es offenbar keine Rolle spielt, wie schwer der Verlauf der Krankheit war. 67 der Patienten hatten milde Symptome und kurierten sich zu Hause aus. Es trifft wahrscheinlich auch nicht überwiegend alte Menschen, und Vorerkrankungen sind vermutlich ebenfalls keine Voraussetzung für eine Herzschädigung durch Covid-19. Die untersuchten Patienten waren zwischen 45 und 53 Jahre alt, und nur einige von ihnen hatten vor der Infizierung Bluthochdruck, Diabetes oder verengte Herzgefäße. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Herzschädigungen nicht direkt durch das Virus hervorgerufen werden, sondern durch Entzündungen in Folge der Erkrankung ausgelöst werden.

Das erforschende Team wies darauf hin, dass noch weitere Forschungen nötig sind, um die langfristigen Folgen zu ergründen. Unter anderem sei ihre Studie nicht aussagekräftig für jüngere Menschen, Patienten während einer Covid-19-Erkrankung sowie solchen, die einen komplett asymptomatischen Verlauf haben.

Quelle: https://www.n-tv.de/wissen/Nach-Covid-19-bleibt-das-Herz-oft-geschaedigt-article21940613.html


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